Die besten 11 Waschtrockner im Test. Unser Testsieger ist der AEG LAVAMAT TURBO L75670WD. Waschtrockner sind Waschmaschine und Trockner in einem. Deshalb gelten sie bei vielen Menschen,... zum Ratgeber

1. Platz
  • Energieklasse "A"
  • Waschen: 7 kg
  • Trocknen: 4kg
  • schleudert mit 1.600 U/min
2. Platz
  • 6 Motion DirectDrive
  • Beladungserkennung
  • Smart Diagnosis-Funktion
  • Besonders leise
  • Kindersicherung
3. Platz
  • “Fertig in“-Funktion
  • Selbstreinigender Kondensator
  • Stufenlose Mengenautomatik
  • Kurzprogramm
  • Trocknen mit Air Condensation

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Ratgeber

Waschtrockner sind Waschmaschine und Trockner in einem. Deshalb gelten sie bei vielen Menschen, die gerne über beide Funktionen verfügen, als sehr nützliche Produkte. Denn sie bieten mehrere Vorteile: Da ein Waschtrockner im Grunde zwei Geräte in einem ist, spart er sehr viel Platz, weil kein zweites Gerät aufgestellt werden muss.

Das Problem, welches viele klassische Trockner haben, ist auch das Kondenswasser. Dieses muss irgendwie aus dem Gerät entfernt werden. Während hierfür bei den meisten Trocknern ein integrierter Wasserbehälter zum Einsatz kommt, der das Wasser während der Trockenvorgänge aufsammelt und anschließend ausgeleert werden muss, nutzt ein Waschtrockner einfach den Abfluss der Waschmaschine mit.

Die Funktionsweise: Das 2-in-1-Prinzip

Ein Waschtrockner ist im Grunde so aufgebaut wie eine Waschmaschine, besitzt darüber hinaus aber ein spezielles Heizelement für die Kondensationswirkung. Die Trommel muss bei einem Waschtrockner zwei Funktionen erfüllen. Einerseits muss sie sehr schonend für die Textilien bei der Trocknung sein und für eine umfassende Luftverwirbelung sorgen, andererseits muss sie auch eine effiziente Waschtrommel sein. samsung-wd806p4sawqeg.jpg

Daher wird der kundige Interessent, welcher sich die Trommel eines Waschtrockners anschaut, sowohl Elemente einer modernen Trocknertrommel als auch Elemente einer modernen Waschtrommel sehen. So sind die Mitnehmer eines Waschtrockners meist so gestaltet, dass sie die Wäsche effizient mitnehmen und im Wasser wenden, andererseits während des Trocknens aerodynamisch wirken und die Luft zusätzlich verwirbeln. Damit erfüllen sie also gleich zwei Zwecke.

Reversierende Trommel “inklusive”

Nicht jeder Trockner verfügt automatisch über eine reversierende Trommel. Dies liegt daran, dass eine solche Trommel in der Herstellung respektive in technischer Hinsicht etwas aufwendiger ist als eine Trommel, die sich nur in eine Richtung dreht.

Es ist für eine reversierende Trommel nämlich notwendig, einen zusätzlichen Motor zu verbauen. Denn bei Trocknern, in welchen sich die Trommel lediglich in eine Richtung dreht, kann das Gebläse mit der Trommelbewegung über einen Motor getrieben werden. Bei einer reversierenden Trommel ist dies nicht möglich, da das Gebläse schließlich kontinuierlich bläst, während die Trommel immer wieder stoppt, um die Drehrichtung zu verändern.

Bei einer Waschmaschine hingegen gehört es mittlerweile zum Standard, dass die Trommel reversiert. Wer sich daher für einen Waschtrockner entscheidet, der sowohl eine vollwertige Waschmaschine wie ein vollwertiger Waschtrockner ist, der bekommt die Reversierautomatik sozusagen “inklusive” geliefert!

Achtung: Vor Fehlkauf schützen!

Schützen Sie sich vor einem Fehlkauf! Bei einer Waschmaschine gibt es im Grunde nicht viele Daten zu vergleichen, bevor man sich guten Gewissens für eine Waschmaschine entscheiden kann. Wichtige Werte sind die Waschwirkungs- sowie die Schleuderwirkungsklasse, die Energieeffizienz und für viele Menschen darüber hinaus die Lautstärke.

Manche Maschinen überzeugen zwar durch sehr gute Waschprogramme, sind jedoch unangenehm laut, sodass sie schon nach mehreren Monaten keine Freude mehr bereiten und man sich insgeheim darüber ärgert, kein leiseres Gerät erworben zu haben. bosch-wvh28540-logixx-7.jpgAuch bei einem Trockner gibt es nicht viele Daten zu berücksichtigen, denn die Kondensationsklasse sowie die Energieeffizienz sind bereits sehr aussagekräftige Werte.

Doch bei einem Waschtrockner kommen diese verschiedenen Werte zusammen. Darüber hinaus sind weitere Dinge zu beachten. Insgesamt muss man auf diese Punkte achten:

  • Waschwirkung
  • Schleuderwirkung
  • Kondensationswirkung
  • Lautstärke
  • Länge der Programme (Wasch- und Trockenprogramme)

Waschwirkung

Die Waschwirkung ist von zentraler Bedeutung. Die Konkurrenz unter den Waschtrocknern nicht gerade gering. Deshalb ist natürlich jeder Hersteller bestrebt, ein möglichst preiswertes Produkt auf den Markt zu bringen.

Da es sich jedoch um 2-in-1-Produkte handelt, geht dies mitunter zulasten auf die Wasch- oder auf die Trockenleistung, denn nur so können Kosten bei der Herstellung eingespart werden. Wichtig ist daher, dass der Waschtrockner über eine sehr gute (A) Waschwirkung verfügt. Nur so werden Sie auf lange Sicht Freude an dem Waschtrockner haben.

Niemand mag es, dass Wäsche, die bereits gewaschen wurde, noch immer nicht richtig sauber ist. Und für all jene, die noch nicht genau wissen, auf welche Werte beim Kauf eines Waschtrockners zu achten ist, sei gesagt, dass die Waschwirkung wichtiger ist als die Schleuderwirkung, doch dazu unten mehr.

Schleuderwirkung

Freilich soll die Wäsche am Ende nicht mehr triefen. blomberg-wdt-6335.jpgDeshalb wird sie in der Maschine geschleudert. Noch vor einigen Jahren war es so, dass die Schleuderwirkungsklasse A – also sehr gut – meist nur von Maschinen erreicht wurde, welche über eine Umdrehungszahl von 1.600 Umdrehungen pro Minute verfügten. Mittlerweile ist es auch möglich, dass eine Waschmaschine, die maximal nur 1.400 Umdrehungen pro Minute leisten kann, die Schleuderwirkungsklasse A besitzt.

Früher war es typisch, dass Waschmaschinen und freilich auch Waschtrockner sehr oft über die Waschwirkungsklasse A und über die Schleuderwirkungsklasse B verfügten. Damit waren die meisten Kunden einverstanden, weil die Wäsche während des Schleuderns nicht so stark belastet wurde (weil die Trommel langsamer drehte). Heute fällt dieses Argument zumindest bei jenen Maschinen weg, die über die Note A verfügen und trotzdem nur 1.400 Umdrehungen schnell sind.

Den meisten Kunden ist eine Schleuderwirkungsklasse A jedoch noch immer nicht sonderlich wichtig, da bereits bei der Klasse B die Wäsche gut getrocknet ist. Allerdings entscheidet die Schleuderwirkungsklasse meist, wie lange das Trockenprogramm benötigt, um die Wäsche schranktrocken zu bügeln. Damit steht sie in Relation zur Länge der Trockenprogramme.

Kann von der Schleuderwirkung auf die Länge der Trockenprogramme geschlossen werden?

Bei einem Waschtrockner nicht ganz! Zwar steht die Schleuderwirkung in Relation zur Länge der Trockenprogramme, wenn es sich hierbei um ein externes Gerät handelt. Ein wenig anders gestaltet sich dies bei einem Waschtrockner. Hier weiß der Hersteller schließlich, wie sehr die Wäsche nach dem Waschen getrocknet ist und kann daher die Trocknerleistung entsprechend einstellen.

Bei guten Waschtrocknern ist es tatsächlich so, dass sich bei einer guten Schleuderwirkung recht kurze Trockenprogramme ergeben. Dies hängt jedoch von der Art dieser Programme ab und muss separat verglichen werden. aeg-lavamat-turbo-l75670wd.jpgEs hilft, auf die Dauer des längsten Trockenprogramms und des kürzesten Trockenprogramms zu schauen. Auf diese Weise erhält man sofort eine realistischen Wert was die Extreme angeht.

Kombiniert man diese Werte mit der Programmdauer der längsten und kürzesten Waschprogramme hat man zudem eine gute Vorstellung darüber, wie lange es dauern würde, bis man ein schmutziges Kleidungsstück direkt wieder tragen könnte.

Kondensationswirkung

Die Kondensationswirkung ist sehr wichtig. Diese zeigt nämlich an, wie effizient die Feuchtigkeit der Wäsche kondensiert und dadurch die Wäsche getrocknet wird. Je besser die Kondensationseffizienz des Trockners, desto besser für den Raum! Denn ein Trockner mit einer sehr guten Kondensationseffizienz gibt an die Raumluft zwar Wärme ab, aber keine Feuchtigkeit.

Dies ist für viele Menschen nicht relevant, die den Trockner in einem großen Raum stehen haben, der sich sehr einfach lüften lässt – etwa, indem das Fenster hinein geklappt wird für die Dauer, die das Programm läuft. Doch wer den Waschtrockner in einem kleinen separaten Waschraum oder im Bad stehen hat, welches nicht gut belüftet werden kann, weil kein Fenster vorhanden ist, wird sich über ein “dichtes” Gerät, das lediglich Wärme, aber keine Feuchtigkeit ausstrahlt, freuen.

Denn dann ist Schimmel kein Problem, weil er erst gar nicht entsteht. Damit ist der Waschtrockner vor allem im Winter praktisch, wenn aufgrund der hohen Heizkosten nicht immer gelüftet werden kann, wenn man die Wäsche sonst auf dem Wäscheständer trocknen würde. Außerdem gibt er angenehm warm!

Energieeffizienz

Auch auf die Energieeffizienz sollte geachtet werden. Sie ist ein zentraler Punkt! Denn wer sich für einen Waschtrockner entscheidet, entscheidet sich für ein Gerät, welches oftmals doppelt so lange läuft als eine herkömmliche Waschmaschine.

Denn während diese nur für die Dauer der Wäsche läuft, läuft ein Waschtrockner noch einmal so lange, um die Wäsche vollständig zu trocknen. Nun gilt eine Energieeffizienz bei Waschmaschinen von A+++ zum aktuellen Standard. Alles andere ist nicht mehr zeitgemäß. Etwas schwieriger ist dies jedoch bei Trocknern, weil es im Grunde zwei Arten von Trocknern gibt (wenn man einmal von den ineffizienten Ablufttrocknern absieht). bosch-wvh30540.jpg

Es gibt Kondensationstrockner ohne Wärmepumpentechnologie. Diese Geräte sind wesentlich günstiger (die Wärmepumpentechnologie ist nämlich recht teuer), erreichen jedoch in den meisten Fällen nur die Energieeffizienzklasse B. Diese ist bei den gängigen Kondensationstrocknern, also bei aktuellen Produkten, Standard, daher keineswegs schlecht. Wärmepumpentrockner hingegen können mit den Waschmaschinen problemlos mithalten. Das Problem ist nur, dass eine Waschmaschinen-Wärmepumpen-Kombi für den Verbraucher schlicht zu teuer wäre.

Aus diesem Grund haben sich die meisten Hersteller für eine Waschmaschinen-Kondenstrockner-Kombi entschieden, sodass die Gesamteffizienz solcher Geräte die Note A erhält. Diese kann sich durchaus sehen lassen und gehört zum Standard. Teilweise kann auch noch B vertretbar sein.

Alles darunter kommt für den preisbewussten Käufer jedoch nicht mehr in Frage. Freilich sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Energieersparnis eines Gerätes der Note A im Vergleich zu einem Gerät der Note B im zweistelligen Prozentbereich liegt!

Die Lautstärke

Die Lautstärke stellt ein zentrales Problem dar. Wer den Waschtrockner in einem separaten Raum stehen hat, muss sich über dieses Problem zwar keine Gedanken machen. Doch der Ottonormalverbraucher wird den Waschtrockner wohl sehr wahrscheinlich in die Küche oder ins Bad stellen. Wenn das Gerät dann sehr laut ist, wirkt es irritierend und die Freude ist schnell vorbei. siemens-iq700-wd14h540.jpg

Dabei ist es nicht nur wichtig, wie laut das Gerät beim Waschen ist, freilich zählt auch die Lautstärke während des Trocknens und während des Schleuderns eine große Rolle. Denn moderne Waschmaschinen schleudern die Wäsche immer wieder zwischendurch, um sie von dem alten Wasser zu befreien, bevor nachgespült wird. Wer viel Wert darauf legt, dass man sich selbst dann noch problemlos im Raum unterhalten kann, sollte den Wert im Auge behalten. Jeder Wert unter 75 dB ist hier vertretbar.

Ab 75 dB ist das Geräusch in etwa so laut wie ein Staubsauger. Nicht jedermanns Sache! Auch die Lautstärke beim Trocknen ist nicht zu verachten. Denn das Trocknen kann bis zu zwei Stunden – bei manchen Geräten sogar noch länger dauern. Alles, was lauter als 65 dB ist, kann für den einen oder anderen recht unangenehm sein. Ein typisches Telefonat ist etwa 65 dB laut.

Länge der Programme

Die Länge der Programme ist ebenfalls entscheidend. Wer will schon ewig auf die Wäsche warten? Wie oben bereits erwähnt, lohnt sich ein Blick auf das jeweils kürzeste und längste Programm. Doch sollten auch die Optionen berücksichtigt werden. Viele Trockner und natürlich auch Waschtrockner bieten einen Knitterschutz oder eine Schontrocknung an.

Doch hinter diesen Programmen verbergen sich Erweiterungen der eigentlichen Programme. Wer sich für den Knitterschutz entscheidet, muss bei den meisten Trocknern eine ganze Stunde länger auf seine Wäsche warten als ohne. lg-f1496ad3.jpgEinige Maschinen bieten auch einen erweiterten Knitterschutz an, der dann bis zu 90 Minuten oder sogar bis zu zwei Stunden dauern kann.

Beim Schonprogramm werden die Temperaturen reduziert, wodurch dieses ispo facto länger benötigt, um die Wäsche auf den gewünschten Trockengrad zu trocknen. Dies sollte man bedenken, bevor man sich für das Produkt entscheidet.

Welche Vorteile bieten Waschtrockner?

Waschtrockner bieten zwei Funktionen durch nur ein Gerät. Ihr Hauptvorteil liegt tatsächlich darin, dass nicht noch ein separates Gerät gekauft werden muss, das zusätzlich zur Waschmaschinen aufgestellt werden muss. Ein Waschtrockner spart einfach Platz.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass die Wäsche in vielen Fällen nicht umgeladen werden muss, sie kann nach dem eigentlichen Waschprogramm in der Trommel verbleiben, während das Gerät den Trockenprozess direkt an den Waschprozess anzuschließen vermag. Dadurch macht es gar nichts, wenn man nicht sofort die Zeit hat, die Wäsche nach dem Waschprogramm aus der Trommel zu entfernen, da sie direkt im Anschluss getrocknet werden kann.

Und weil die meisten Waschtrockner mit ihrer schonenden Trommel knitterfrei oder fast knitterfrei trocknen, kann auf das Bügeln verzichtet werden. Wer ohnehin nicht gerne bügelt und die Wäsche direkt nach dem Waschen gerne wieder in den Schrank setzen würde, für den ist ein Waschtrockner das ideale Gerät. Freilich gibt es auch Nachteile zu beachten.

  • spart Platz
  • Wäsche muss nicht gebügelt werden
  • ideal im kalten Winter

Die Nachteile von Waschtrockners

Der Hauptnachteil eines Waschtrockners ist sein Vorteil. aeg-lavamat-oekokombi-plus-loekohwd.jpgIm Grunde handelt es sich um zwei Geräte in einem. Wenn der Trockner einen Defekt aufweist, kann es sein, dass sich dieser auch auf die Waschmaschine niederschlägt und umgekehrt. Die meisten Geräte verfügen zum Beispiel über eine Mengenautomatik.

Wenn der Sensor ausfällt, wird nicht nur mehr Wasser verwendet als es vielleicht nötig wäre, es wird dann auch länger getrocknet als dies der Wäsche gut tut. Hat man sich für den Trockengrad “schranktrocken” entschieden, kann es in solchen Fällen passieren, dass die Wäsche “extratrocken” ist.

Es empfiehlt sich daher vor dem Kauf, nach Kundenrezensionen zum jeweiligen Produkt Ausschau zu halten und auch Meinungen solcher Kunden zu berücksichtigen, welche das Produkt schon recht lange in Verwendung haben. Diese Erfahrungsberichte können beim Kauf durchaus helfen.

  • höherer Stromverbrauch
  • läuft oft doppelt so lange als eine Waschmaschine

Häufig gestellte Fragen

Muss man wirklich nicht mehr bügeln, wenn man sich für einen Waschtrockner entscheidet?

In der Tat ist es so, dass die meisten modernen Waschtrockner knitterfrei trocknen. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es möglich, einerseits einen etwaigen Knitterschutz zu aktivieren – falls vorhanden – und/oder die Temperatur der Trocknung zu reduzieren. Sehr viele Menschen entscheiden sich für den Trockner, weil sie die Wäsche nicht stundenlang oder an regnerischen Tagen vielleicht auch Tage lang auf dem Wäscheständer hangen haben und sie anschließend bügeln möchten. Wer also nur ungern bügelt, für den stellt ein guter Trockner durchaus eine gute Alltagshilfe dar.

Sind Waschtrockner auch für größere Haushalte zu empfehlen?

Waschtrockner laufen etwa doppelt so lange wie eine normale Waschmaschine. Dies muss man vor Augen haben. Da jedoch gerade in größeren Haushalten sehr viel Wäsche anfällt und sehr häufig gebügelt oder die Wäsche zum Trocknen auf- und abgehängt werden muss, kann ein Waschtrockner durchaus lohnenswert sein. Eine Beispielrechnung: Ein modernes Gerät der Klasse A spart über 50% an Strom ein im Vergleich zu einem Gerät aus den späten 1990er Jahren.

Wer noch über eine solch alte Waschmaschine verfügt und sich jetzt für einen Waschtrockner entscheidet, der aber doppelt so lange läuft, weil er nicht nur wäscht, sondern auch trocknet, wird bei gleichem Stromverbrauch einige Vorteile haben! Denn das Auf- und Abhängen der Wäsche fällt ebenso weg wie auch das Bügeln. indesit-iwdd-7145-bde.jpg

Belastet ein Waschtrockner die Textilien während des Trocknens?

Dies kommt auf das jeweilige Trockenprogramm an. Tendenziell macht den meisten Kleidungsstücken eine normale Trocknung nicht allzu viel aus. Dennoch ist es so, dass die hohen Temperaturen die Stoffe durchaus belasten können, wenn stets der Trockengrad “extratrocken” gewählt wird.

Denn dabei wird wirklich das letzte bisschen Feuchtigkeit aus den Textilien kondensiert, wodurch diese brüchtig werden können. Auch machen vielen feineren Textilien die sehr hohen Temperaturen des Trockners zu schaffen. Daher kann es sinnvoll sein, die Temperaturen abzusenken und dafür ein wenig länger zu trocknen. Solches “Schontrocknen” ist im Allgemeinen verträglich mit den meisten Textilien.

Nutzer, die über sehr feine Textilien verfügen oder seine Klamotten noch lange tragen möchten, sollten freilich darauf achten, ob ein solches Schonprogramm überhaupt vorhanden ist, mit welchem unter reduzierten Temperaturen getrocknet werden können.

Welche Temperaturen sind bei einem Trockner normal?

Die genauen Maximaltemperaturen hängen vom jeweiligen Modell ab. Ein Trockner trocknet mit Temperaturen, die etwa zwischen 60 und 75°C liegen. Wer sich für ein Schonprogramm mit reduzierten Temperaturen entscheidet, kann auch freilich unter die 60°C gehen und trocknet dann um den Bereich 40°C – 50°C.

Dabei wird die Wäsche keinen höheren Temperaturen ausgesetzt, wie mitunter im Alltag. lg-f14a8rd.jpgWer sich im Sommer in einem aufgeheizten Auto befindet, sitzt in der Regel in einem Innenraum, in welchem etwa 70°C herrschen. Personen, die gerne im Urlaub durch die Wüste reiten, setzen bei direktem Sonnenlicht ihre Klamotten um die 50°C aus.

Lässt sich mit Trocknern auch Handwäsche trocknen?

Dies kommt auch auf den Trockner an. Es gibt einige moderne Trockner die über ein “hand wash safe” Siegel verfügen und solche Wäsche trocknen können. Dennoch ist hier bei Waschtrocknern Vorsicht geboten.

Selbst wenn der Waschtrockner ein besonders schonendes Trockenprogramm anbietet, bedeutet dies jedoch nicht, dass die jeweilige Handwäsche auch mit gewaschen werden darf. Im Zweifelsfall muss sie dann vor dem Trockenprogramm mit in die Trommel geladen werden, aber nicht bereits vor des eigentlichen Waschvorgangs.

Sind Waschtrockner größer als Waschmaschinen?

Nein. Waschtrockner sind ebenso groß wie Waschmaschinen und können daher in die übliche Küche problemlos an gleiche Stelle gestellt werden, auch dann wenn sie ein älteres Gerät ersetzen. Aus diesem Grund können Waschtrockner auch Einbauküchen integriert werden, die für ein Gerät in Standardgröße Platz haben.

Hersteller

Waschtrockner werden nicht so zahlreich angeboten wie Waschmaschinen oder Trockner separat. Dennoch gibt es einige Hersteller, die mindestens einen Waschtrockner im Produktportfolio haben.

AEG

Der deutsche Traditionshersteller AEG stellt nun schon seit unzähligen Jahren Waschmaschinen und freilich auch Trockner her. So ist es nicht verwunderlich, dass die Marke auch im Segment der Waschtrockner vertreten ist. Besonders begehrt sind die Produkte des Herstellers aufgrund ihrer Langlebigkeit. AEG kann nämlich bereits auf sehr viele Jahre Erfahrung im Bereich der Waschmaschinen und Trockner zurückblicken, was sich an den aktuellen Produkten zeigt. aeg-lavamat-turbo-l16850a3.jpgDiese sind nämlich konsequente Weiterentwicklungen älterer Produkte und warten durch zahlreiche Innovationen auf.

LG

Viele Menschen verknüpfen mit LG vermutlich eher Computerbildschirme und Fernseher, doch die Marke stellt auch Waschmaschinen, Trockner sowie Waschtrockner her. Aufgrund der Erfahrung in der Unterhaltungsindustrie verfügen die Geräte des Hersteller – auch die Waschtrockner – über einige praktische Features und über eine herausragend einfache und nachvollziehbare Bedienung. Diese macht die Produkte für viele Kunden zu einer großen Hilfe im Alltag, weil sie sehr schnell alle Programme und Funktionsweisen verinnerlicht haben. Aktuell bietet der Hersteller nur sehr wenige Waschtrockner an.

Samsung

Samsung ist ein weiterer Hersteller, den man eher aus anderen Branchen kennt. Bekannt wurde die Marke vor allem durch Laptops und Smartphones, doch gehören die Waschtrockner des Herstellers mittlerweile zu den beliebtesten Waschtrocknern auf dem Markt.

Dies ist dem Umstand geschuldet, dass sie über eine Konnektivität zum Smartphone verfügen und Problemlösungen direkt über eine App getroffen werden können. Auch in anderen Punkten zeichnen sich die Waschtrockner Samsungs durch sehr viele technische Innovationen aus.

Bauknecht

Bauknecht kommt zugute, dass bereits die Trockner einen sehr guten Ruf besitzen. Denn Bauknecht ist vor allem dafür bekannt, knitterfrei zu trocknen. Aus diesem Grund werden auch die Waschtrockner sehr gerne gekauft und erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

Fazit

Wer einen Waschtrockner nach den oben genannten Kriterien aussucht, wird sehr lange Freude an diesem Produkt haben. Denn gerade jene, die ein älteres Gerät durch einen modernen Waschtrockner ersetzen, werden feststellen, dass bei nur etwas höherem Stromverbrauch sehr viel Arbeit hinter dem Bügelbrett und am Wäscheständer gespart werden kann.

Waschtrockner nehmen zudem sehr wenig Platz weg und verfügen in der Regel über sehr viele praktische Programme, zu welchen auch ein Schonprogramm gehört.